BLANCO DRINK.SODA oder CHOICE: Wasser nach Wunsch
DRINK.SODA liefert gekühltes Trinkwasser, CHOICE ergänzt kochend heißes Wasser. Wir vergleichen die Funktionen nach Ihren Getränken und Handgriffen und planen Bedienung, Schrankplatz und laufenden Service von Anfang an mit.

KI-Illustration: Trinkwasser und Tee am Küchenwasserplatz.
DRINK.SODA ist interessant, wenn Sie gekühltes Wasser still, medium oder sprudelnd direkt aus der Küchenarmatur zapfen möchten. BLANCO CHOICE ergänzt kochend heißes Wasser. Wer häufig Tee zubereitet oder beim Kochen heißes Wasser benötigt, wird deshalb anders entscheiden als ein Haushalt, der vor allem Wasserkisten ersetzen möchte.
Wir vergleichen die Wasserarten, die Bedienung und den Platzbedarf unter der Spüle. Bei uns können Sie CHOICE.ALL kennenlernen und gemeinsam überlegen, welche Funktionen Ihren Tagesablauf erleichtern. Die Technik planen wir zusammen mit Spüle, Abfallsystem und Anschlüssen.
Mit Ihren täglichen Getränken beginnen
Schreiben Sie auf, was Sie an einem normalen Tag trinken. Wie viele Gläser Wasser werden gezapft, wie viele Flaschen gekauft, wie häufig wird der Wasserkocher eingeschaltet? Diese Gewohnheiten sind der beste Einstieg in die Auswahl. Ein System lohnt sich im Alltag besonders, wenn die Funktionen regelmäßig genutzt werden und auf kurzem Weg verfügbar sind.
Für einen Haushalt mit vielen Sprudeltrinkern stehen Kohlensäure und Kühlung im Vordergrund. Wenn Sie häufig Tee trinken, ist der direkte Bezug von kochend heißem Wasser ein zusätzlicher Komfort. Wer überwiegend stilles Wasser bei Raumtemperatur mag, benötigt wiederum nicht automatisch die umfangreichste Technik. Wir gewichten die Funktionen nach Ihrer Nutzung.
Denken Sie auch an die Situation beim Kochen oder beim Besuch. Werden mehrere Flaschen nacheinander gefüllt oder nur einzelne Gläser? Möchten Sie dosierte Mengen zapfen oder Gefäße frei befüllen? Damit lässt sich im Gespräch klären, welches System und welche Bedienung zu Ihnen passen. Reine Funktionsanzahlen sind dafür nur der erste Vergleich.
DRINK.SODA auf täglichen Trinkwasserbedarf abstimmen.
CHOICE ergänzt kochend heißes Wasser.
Technik, Mülltrennung und Wechselzugänge zusammen planen.
Wir führen ein, BLANCO übernimmt Tausch und Wartung.
DRINK.SODA für gekühltes Trinkwasser
BLANCO beschreibt DRINK.SODA EVOL-S PRO als 5-in-1-System. Es verbindet normales kaltes und warmes Leitungswasser mit gefiltertem, gekühltem Wasser in drei Varianten: still, medium und sprudelnd. Kochend heißes Wasser gehört bei diesem beschriebenen System nicht dazu. Diese Unterscheidung ist wichtig, wenn Sie die Armatur als Ersatz für einen Wasserkocher betrachten.
Für den täglichen Wasserbezug kann die Konzentration auf Kühlung und Sprudel gut passen. Die Karaffe wird dort gefüllt, wo ohnehin Wasser genutzt wird. Flaschenlager und Getränkekisten werden weniger wichtig, wenn Sie einen entsprechenden Teil Ihres bisherigen Getränkeeinkaufs ersetzen. Wie sich Verbrauch und laufende Kosten entwickeln, hängt von Ihren bisherigen Einkäufen und der Nutzung ab.
Vergleichen Sie die Bedienung nicht nur bei einem einzelnen Glas. Nutzen Sie im Gespräch eine Karaffe und überlegen Sie, wo sie im gefüllten Zustand abgestellt wird. Auch eine klare Trennung zwischen dem normalen Wasserbezug und den Trinkwasserfunktionen ist angenehm. Wir erläutern die Bedienung anhand der gewählten Ausführung, damit alle Nutzer im Haushalt damit zurechtkommen.
CHOICE ergänzt kochend heißes Wasser
Bei CHOICE kommt zu den beschriebenen Trinkwasserfunktionen kochend heißes Wasser hinzu. BLANCO nennt normales warmes und kaltes Leitungswasser sowie gefiltertes, gekühltes stilles, medium und sprudelndes Wasser und kochend heißes Wasser. Die CHOICE-Armatur nutzt ein Drehrad zur Auswahl und Dosierung. Die Produktseite erläutert die Funktionen und den vorgesehenen Bedienablauf.
Der praktische Nutzen zeigt sich beim Aufgießen von Tee oder bei kleinen Mengen für die Küche. Ein bereitgehaltenes Heißwassersystem verändert die Arbeitsweise: Statt einen Wasserkocher zu füllen und abzuwarten, beziehen Sie die gewünschte Menge am Wasserplatz. Dafür nimmt die entsprechende Technik Raum ein und benötigt Strom. Die zusätzliche Funktion sollte deshalb zu Ihrem Bedarf passen.
Bei Haushalten mit Kindern oder mehreren Nutzern gehört die Sicherheitsbedienung in die Einführung. Wir zeigen Ihnen, wie kochend heißes Wasser ausgewählt und bezogen wird. Anschließend sollten alle regelmäßigen Nutzer denselben Ablauf kennen. Platzieren Sie geeignete Gefäße so, dass sie beim Zapfen sicher stehen und sich ohne hektische Bewegungen herausnehmen lassen.
Bedienung im Zusammenhang erleben
Eine Armatur muss sich auch bei den gewöhnlichen Küchenarbeiten angenehm bedienen lassen. Zum Vergleich gehören Händewaschen, Beckenreinigung, Topffüllen und der Bezug von Trinkwasser. Achten Sie darauf, ob Bedienelemente gut erreichbar sind und der Auslauf zu Ihrem Becken passt. Eine hohe Armatur kann in einer offenen Küche gut wirken, am Fenster aber andere Anforderungen stellen.
Der Bezug einer bestimmten Wassermenge kann hilfreich sein, wenn Sie regelmäßig gleiche Gefäße verwenden. Andere Nutzer möchten lieber frei zapfen. Beide Vorlieben sind verständlich. Wir schauen uns an, wie die gewählte Ausführung Mengen und Wasserarten auswählt, und verbinden dies mit der tatsächlichen Position von Spüle und Arbeitsfläche.
App-Funktionen können Einstellungen ergänzen. BLANCO beschreibt dafür die UNIT-App bei CHOICE und DRINK.SODA EVOL-S PRO. Welche Einstellungen verfügbar sind, richtet sich nach dem System. Für den Alltag ist zuerst eine nachvollziehbare Bedienung direkt an der Armatur wichtig. Zusätzliche Funktionen wählen wir danach, statt die ganze Entscheidung vom Smartphone abhängig zu machen.
Die Technik unter der Spüle planen
Die Armatur ist nur der sichtbare Teil. Unter der Spüle liegen Wasseraufbereitung, Filter und CO₂-Versorgung, bei einem System mit kochend heißem Wasser zusätzlich die entsprechende Heißwassertechnik. Wir zeichnen diese Teile zusammen mit Becken, Ablauf und Mülltrennung ein. Dabei zählen die realen Geräteabmessungen und die vorgeschriebenen Freiräume der ausgewählten Kombination.
Ein wichtiger Punkt ist die Erreichbarkeit. Filter und Zylinder werden im Betrieb gewechselt, Anschlüsse bleiben für Kontrolle und Service zugänglich. Auch Belüftung und Wärmeabgabe gehören zur Montageplanung. Ein Außenmaß des Spülenunterschranks beschreibt deshalb noch nicht, ob ein System dort sinnvoll eingesetzt werden kann.
Bei einer neuen Küche stimmen wir den Schrank von Anfang an darauf ab. Im Bestand schauen wir uns die vorhandene Organisation und Anschlusssituation an. Vielleicht lässt sich die Mülltrennung anders aufteilen oder ein benachbarter Bereich einbeziehen. Der Ratgeber zur BLANCO UNIT zeigt, warum die Teile unter der Spüle gemeinsam geplant werden.
Verbrauchsmaterial und Pflege einbeziehen
Zu einem Wassersystem gehören Filter, CO₂ und die in der Anleitung beschriebenen Pflegeabläufe. Der tatsächliche Sprudelverbrauch beeinflusst, wie häufig ein Zylinder benötigt wird. Filter werden nach den Vorgaben des verwendeten Systems und der Nutzung gewechselt. Bei der Auswahl besprechen wir, welche Verbrauchsmaterialien zu Ihrer konkreten Kombination gehören.
Für eine Kostenbetrachtung rechnen Sie mit Ihrer Wassermenge und Ihren bisherigen Getränkepreisen. Dazu kommen Verbrauchsmaterial, Strom und der vereinbarte Service. Stellen Sie diese laufenden Kosten Ihren bisherigen Getränkekosten gegenüber. Zusätzlich gewinnen Sie Komfort, wenn schwere Kisten, Flaschenlager und wiederkehrende Einkaufswege entfallen.
Inbetriebnahme und Einführung übernehmen wir gemeinsam mit Ihnen. Filter- und CO₂-Tausch sowie Wartung laufen über BLANCO. Wir unterstützen Sie bei Fragen und Abstimmung. So wissen Sie von Anfang an, wo Bedienfragen hingehören und wie die weitere Betreuung des Systems organisiert ist. Ein fester Zugang zur Technik erleichtert diese Aufgaben.
Zwei Haushalte als Entscheidungshilfe betrachten
Stellen Sie sich einen Haushalt vor, in dem morgens mehrere Trinkflaschen gefüllt werden und tagsüber vor allem Sprudel getrunken wird. Tee kommt selten auf den Tisch. Hier stehen gekühltes Trinkwasser, passende Kohlensäure und eine gut erreichbare Armatur im Mittelpunkt. DRINK.SODA trifft diesen Bedarf mit seinem auf Kühlung und Sprudel ausgerichteten Funktionsumfang.
In einem anderen Haushalt werden über den Tag mehrere Tees zubereitet und beim Kochen häufig kleine Mengen heißes Wasser benötigt. Der Wasserkocher steht dafür ständig auf der Arbeitsplatte. Für diesen Ablauf ist die zusätzliche Heißwasserfunktion von CHOICE interessant. Ihr Nutzen entsteht aus den wiederkehrenden Handgriffen, die sie vereinfacht.
Bei beiden Beispielen wird zuerst die gewünschte Verwendung festgelegt. Danach folgen der verfügbare Schrankraum, die Gefäße und die Bedienung. Wer mehrere große Flaschen nacheinander füllen möchte, sollte auch diesen Ablauf besprechen. Eine einzelne Tasse beim Kennenlernen zeigt noch nicht, wie sich die gewünschte Ausstattung bei Ihrem normalen Morgen bewährt.
Beziehen Sie alle regelmäßigen Nutzer in die Auswahl ein. Lieblingsgetränke, Gefäßgrößen und gewünschte Wassertemperaturen können unterschiedlich sein. Wenn die gemeinsamen Wünsche klar sind, lässt sich die Technik gezielt auswählen. Eine oft genutzte Funktion darf dabei mehr Gewicht bekommen als mehrere Möglichkeiten, die für Ihren Haushalt kaum eine Rolle spielen.
Das passende System bei uns auswählen
Besprechen Sie vor dem Termin auch, wie alle Nutzer trinken möchten. Manche mögen sehr kaltes Wasser, andere eine mildere Kohlensäure. Eine regelmäßig verwendete Trinkflasche kann den Bedarf anders verteilen als ein Glas zu jeder Mahlzeit. Wenn diese Gewohnheiten feststehen, lässt sich die gewünschte Bedienung an der Armatur viel anschaulicher vergleichen.
Die Position bleibt dabei wichtig: Zwischen Bezug und Essplatz sollte ein gefülltes Gefäß ohne Hindernisse getragen werden können. Am Wasserplatz braucht es eine freie Abstellmöglichkeit. So wird die neue Technik ein Bestandteil der Küchenarbeit und nicht eine zusätzliche Stelle, um die herum Sie ständig Gegenstände verschieben müssen.
CHOICE.ALL steht bei uns in der Ausstellung. Besprechen Sie mit uns, wie viel Kohlensäure Sie mögen, welche Karaffen Sie füllen und wie oft Sie heißes Wasser brauchen. Daran prüfen wir, welche Funktionen sich für Ihren Alltag lohnen.
Für eine neue Küche verbinden wir die Systemauswahl mit der Küchenplanung. Für eine Nachrüstung sind Fotos des Spülenunterschranks, Angaben zu Becken und Armatur sowie die vorhandenen Anschlüsse hilfreich. Einzelne bei uns gekaufte Wassersysteme bieten wir auch unabhängig von einer neuen Küche im 50-km-Umkreis um Ottersberg an.
Lesen Sie ergänzend den Ratgeber zu CHOICE.ALL und unsere Informationen zu BLANCO. Wenn Sie beide Möglichkeiten vergleichen möchten, fragen Sie eine Beratung an. Wir beginnen mit Ihrem Wasserbedarf und zeigen anschließend eine passende Kombination aus Armatur, Technik und Schrank.
Weiterführende Herstellerinformationen
Häufige Fragen zu SODA und CHOICE
Liefert DRINK.SODA kochend heißes Wasser?
Nein. DRINK.SODA EVOL-S PRO liefert in der beschriebenen 5-in-1-Ausführung normales warmes und kaltes Wasser sowie gekühltes gefiltertes Wasser still, medium und sprudelnd. Für kochend heißes Wasser vergleichen wir ein entsprechendes CHOICE-System oder eine andere dafür vorgesehene Lösung.
Sind die Unterbaugeräte gleich groß?
Die Maße vergleichen wir anhand der konkreten Gerätezeichnungen. Zu berücksichtigen sind zusätzlich Anschlusswege, Belüftung und Servicezugang. Der gleiche Armaturenstandort bedeutet deshalb nicht automatisch, dass beide Systeme dieselbe Unterschrankaufteilung benötigen.
Wer erklärt uns die Bedienung?
Wir führen die Inbetriebnahme und Einführung gemeinsam mit Ihnen durch. Dabei besprechen wir Wasserarten, Bezug und die Hinweise zur Nutzung. Filter- und CO₂-Tausch sowie Wartung laufen über BLANCO, bei Fragen zur Abstimmung unterstützen wir Sie.
Kann ich ein System später nachrüsten?
Ja, wenn Platz, Anschlüsse, Becken und Armaturensituation zur ausgewählten Technik passen. Wir prüfen den Bestand vor der Bestellung. Fotos des geöffneten Spülenunterschranks sind ein guter Anfang, damit Filter, Zylinder und Mülltrennung zusammen geplant werden können.